10 effektive Tipps Ressourcen zu sparen mit Cocorona

Veröffentlicht von Mr. PioTip am

10 effektive Tipps Ressourcen zu sparen mit Cocorona

- Instagram Blogger 2020 -

Ein kleiner Beitrag kann bereits die Welt verändern. Ohne die Hilfe von unglaublich engagierten Bloggern, verlieren wir jedoch das Wissen über die kulturelle Vielfalt von unserem Planeten.

Zum Glück suchen wir regelmäßig unter allen Instagram-Accounts denen wir folgen, die besten Blogger rund um das Thema Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Reisen, Fashion, Kultur, Vegan leben und viele weitere Themengebiete heraus und veröffentlichen sie in unserem Magazin.


Notice: Trying to access array offset on value of type null in /homepages/29/d777934582/htdocs/clickandbuilds/PapierfrdieZukunftunsererKinder/wp-content/plugins/feedzy-rss-feeds/includes/admin/feedzy-wp-widget.php on line 221

Notice: Trying to access array offset on value of type null in /homepages/29/d777934582/htdocs/clickandbuilds/PapierfrdieZukunftunsererKinder/wp-content/plugins/feedzy-rss-feeds/includes/admin/feedzy-wp-widget.php on line 224

Notice: Trying to access array offset on value of type null in /homepages/29/d777934582/htdocs/clickandbuilds/PapierfrdieZukunftunsererKinder/wp-content/plugins/feedzy-rss-feeds/includes/admin/feedzy-wp-widget.php on line 224
Ressourcen sparen mit Cocorona

10 nützliche Fashion Tipps und atemberaubende Tricks, um effektiv Ressourcen im Alltag zu sparen. Cocorona gibt alten Dingen einen neuen Sinn und verwandelt selbst kleine Gegenstände durch Upcycling in wahre Schätze. 10 effektive Tipps Ressourcen zu sparen mit Cocorona helfen auch Tier und Klima.

  • Upcycling ist kein neuer Trend!

    Auch ein T-Shirt mit kleinen Löchern kann man retten. Hast du ein Motto? Ein Lebensmotto, oder eines für bestimmte Lebenssituationen? Ich bin da eher spärlich ausgestattet. Aber ein Motto habe ich und das bezieht sich auf den Konsum, den es so oft als möglich zu verhindern gilt. Mein Motto in Bezug auf Konsum ist "reparieren, verschönern, Upcycling". Oder anders ausgedrückt: Fast alles kann man doch noch irgendwie weiter verwenden. Oft höre ich, das sei ein ganz neuer Trend und ich sei auf den Zug mit aufgesprungen. Meine Lieben: Das stimmt nicht. Ich bin 55 Jahre alt und in einer Zeit geboren, in der "reparieren, verschönern, Upcycling" gang und gäbe waren. Ausgeleierte Schlüppis bekamen ein neues Gummi. Löcher in den Socken wurden gestopft. Was an Kleidung zu klein geworden war, bekamen die jüngeren Geschwister oder es wurde an jemanden verschenkt, der es tragen kann. Das war nicht immer schön. Ich musste viel von meinem jüngeren Bruder tragen, der leider irgendwann größer war als ich. Ich hatte auch Jacken meiner Mutter, die mir ca. vier bis fünf Nummern zu groß waren. Sicher hätte man sich auch damals mehr Mühe geben können, damit nicht kleine Menschen wie ich in Männer- und Riesenkleidung gepackt werden und damit Opfer von Hohn und Spott sein müssen. Aber alles wurde weiter verwendet. Alles wurde repariert, verschönert oder upcycled.Elektrogeräte hielten Jahrzehnte lang - meine erste Waschmaschine ist mehrmals mit mir umgezogen und wurde über 20 Jahre alt. Und als sie zwischendurch mal kaputt war, wurde sie eben repariert. So war das damals. Und ohne ganz allgemein von einer "guten, alten Zeit" philosophieren zu wollen: Das war gut. Das war besser als immer mehr Konsumgüter zu kaufen, um sie letzlich wenig oder gar nicht genutzt wegzuwerfen. Früher wurde alles repariert. Heute können oder wollen die meisten nicht mal mehr eine aufgegangenen Naht wieder zunähen Heute können viele Leute nicht mal eine aufgegangene Naht wieder zunähen oder einen Knopf annähen. Was kaputt ist, wird weggeworfen, oft wohlmeinend in den Altkleidercontainer, im guten Glauben, damit noch Sinnvolles zu tun. Warum das fast nie so ist, beschreibe ich hier.Auch was man kauft und dann doch nicht will, wird weggeworfen. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit in der für viele Menschen nichts mehr einen großartigen Wert hat. Kleidung ist ein Wegwerfprodukt. Elektrogeräte halten nichts mehr aus und sind oft so konzipiert, dass eine Reperatur sinnlos oder sogar unmöglich ist. Fast Fashion, Wegwerfprodukte, Geiz-ist-geil-Mentalität: So leben wir. Und ich finde es schrecklich! Immer mehr Konsum, immer mehr Wirtschaftswachstum bedeuten einen immer schnelleren CO2-Anstieg und ein steigender Raubau an unserer Umwelt - und die können wir nicht ersetzen. Auch all die Menschen, die für unsere Gier auf Billigkram ausgenutzt werden, finden es sicher nicht gut. Und dass die Ressourcen nicht ewig reichen, sollte inzwischen auch in den Köpfen derjenigen angekommen sein, die sich mehr Gedanken darüber machen, wie sie ein Mädchen namens Greta in Misskredit ziehen können, statt sich Gedanken über ihren eigenen ökologischen Fussabdruck zu machen. Wer wirklich jubelt, angesichts des Wirtschaftswachstum und der Lust auf Konsum, das sind die Konzerne, die sich durch diesen Wahn die Taschen vollscheffeln - mehr als es ein Mensch je mit ehrlicher Arbeit verdienen könnte. Ihre Geldgier wird durch unseren Konsumrausch gestillt. Aus alter Bettwäsche kann sehr schöne Kleidung entstehen Wir müssen den Dingen wieder einen Wert einräumen, denn den haben sie! Eine Bewusstseinsänderung ist dringend nötig. Und zwar nicht hin zu einem neuen Trend, denn das ist mein Motto nicht. Wir benötigen eine Bewusstseinsänderung, die zurück in die Vergangenheit geht. Wir müssen den Dingen, die uns umgeben, wieder einen Wert einräumen. Denn den haben sie. Sie haben den Wert der Ressourcen die für ihre Produktion nötig sind. Sie haben den Wert der Natur, die zerstört wird durch Gifte, die beim Anbau nötiger Pflanzen, bei der Produktion der Konsumgüter und bei deren Reise um den Erdball in unsere vier Wände. Sie haben den Wert der Arbeitskraft der Menschen, die das Produkt produziert haben - unabhängig davon, dass sie das viel zu oft für einen Hungerlohn tun müssen. Der Wert eines Gegenstandes darf nicht nur finanziell bemessen werden. Dazu hängt zu viel dran! Wir müssen sehr dringend ein paar Schritte zurückgehen, denn wir haben uns längst selbst überholt. Wir beuten Menschen und Natur aus und finden noch nicht mal was dabei, weil wir es so gewohnt sind und weil uns ständig eingeredet wird, dass mit noch mehr Wirtschaftswachstum alles immer noch besser wird. Das ist aber falsch. Das ist Politik für Konzerne, das ist Kapitalismus. Und das funktioniert nur, weil wir da mitspielen! Wir Konsumenten sind die Triebfeder! Deshalb bin ich ein großer Fan der Postwachstumsökonomie über die ihr hier mehr erfahren könnt. Natürlich ist es nicht einfach, sein ganzes Leben von einem Moment auf den anderen komplett auf den Kopf zu stellen. Doch mehr als ein paar wenige, die perfekt sind, brauchen wir ganz viele Menschen, die sich um Besserung in ihrem Verhalten bemühen und dabei immer besser werden. Hier ein paar Ratschläge für die ersten Schritte: Eine alte Truhe in Eiche rustikal sollte in den Müll. Dabei war sie stabil gebaut, mit wunderschönen Handschnitzerein. Sie war alles andere als Müll. Ideen für ein bewussteres Leben 1. Benutze alles, was du hast, so lange und so intensiv wie möglich. Es muss nicht immer die neueste Mode sein, viel wichtiger ist Individualität und Nachhaltigkeit. Benutze alles bis es wirklich nicht mehr nutzbar ist. Das heißt nicht zwangsweise, dass das Ding dann irreperabel kaputt sein muss, wenn du es aussortierst. Vielleicht hast du es ja so lange, bis du es nicht mehr sehen kann. Dann gib es weiter. Verschenke oder verkaufe es. Sorge dafür, dass das Ding weiter verwendet wird, bis es wirklich und tatsächlich überhaupt nicht mehr nutzbar ist. Wenn etwas kaputt ist, repariere es, oder lasse es reparieren. Wenn etwas nicht mehr schön ist, verschönere es oder bringe es zu jemandem, der es verschönern kann. Und wenn es für seinen eigentlichen Zweck nicht mehr gut ist, dann upcycle es oder gib es jemandem, der es upcyceln kann. Das war in meiner Kindheit üblich und es war gut so. Und deshalb sollten wir dahin zurück kommen. Wir schonen den Geldbeutel, wir verhindern Ausbeutung von Menschen, wir füttern keine Konzerne mehr und wir entlasten die Umwelt. Unser persönlicher CO2-Abdruck wird deutlich kleiner. Und auch das hilft: 2. Stell dir vor, du willst ausnahmsweise mal selbst einen Kuchen backen. Eine liebe Freundin, die du lange nicht gesehen hat, kommt zu Besuch und du willst sie beeindrucken. Hoffentlich klappt das, denn Backen ist normalerweise nicht so dein Ding. Einen Versuch ist es dir aber wert. Das Rezept ist rausgesucht. Jetzt schnell noch eine Backform besorgen. Da du sonst nie Kuchen selbst machst, hast du ja keine. Und jetzt kommt´s: Bitte kaufe keine! Geh zu einer anderen Freundin, zu den netten Nachbarn oder zu deinen Eltern und leihe sie dir! Wenn du eh nicht gerne backen magst, wirst du die Backform sonst sinnlos im Schrank herumliegen haben.Leih dir überhaupt alles, was du nur selten brauchst. Und gebe die Sachen zuverlässig und ohne daran erinnert werden zu müssen, wieder zurück. Das sorgt dafür, dass man dir auch in Zukunft gerne etwas ausleiht. Umgedreht ist es ebenso: Leihe deinen Mitmenschen Sachen, wenn du sie gerade nicht benötigst. Ich bin ohnehin der Meinung, dass z.B. ein Rasenmäher pro Wohnsiedlung oft genug ausreichen sollte. Für andere Dinge gilt das Gleiche. Fang damit an, indem du dir Sachen leihst und nicht kaufst, wenn du eh weißt, dass du sie kaum nutzen wirst. Und biete auch anderen Menschen an, Sachen von dir auszuleihen. Das spart jede Menge Geld und schont die Ressourcen. Bilde mit Nachbarn oder Freunden regelrecht Leihgemeinschaften für Gegenstände, die man problemlos gemeinschaftlich nutzen kann. Damit ich weiß, wer was von mir geliehen hat, oder von wem ich etwas geliehen habe, hängt bei mir im Atielier eine Liste an der Pinwand. Da steht drauf, wer es geliehen oder verliehen hat und daneben das Datum. Und wenn das Geliehene zurück gegeben ist, wird die Zeile durchgestrichen. Was gerade "in" ist, entscheidet der Zeitgeist. Was nicht "in" ist, kann man aber dem Zeitgeist anpassen!   3. Manchmal kann man statt ausleihen auch tauschen. Macht eure Leihgemeinschaft auch zur Tauschgemeinschaft. Manchmal hat man einen Gebrauchsgegenstand gekauft und ihn auch genutzt. Doch dann sind die Zeiten irgendwann vorbei. Man benötigt den besagten Gegenstand nicht mehr. Er soll weg und an seine Stelle soll etwas treten, das man nun viel dringender benötigt. Für so etwas kann man tauschen. Jemand gibt dir etwas und erhält dafür eine andere Sache. Nicht der finanzielle Wert ist dabei ausschlaggebend. Sondern die Sinnhaftigkeit für die eigene Person. Es gibt ja immer mehr Tauschbörsen, auch im Internet, wo man solche Sachen im Tausch für Anderes anbieten kann. Beim Tausch wird nichts neu produziert und gekauft. Sondern ein, für einen selbst, sinnloser Gegenstand wird gegen einen sinnvollen eingetauscht. Tolle Sache also auch hier für die Umwelt und den Geldbeutel. Ich habe vor Kurzem ein paar Bücher gegeben und ein Macrameeboard dafür bekommen. Tolle Sache. Jeder von uns beiden hat nun das, was er braucht. 4. Manchmal kommt man nicht drum herum: Es gibt etwas, das man benötigt. Oder etwas, das man wirklich von Herzen gerne haben würde, auch wenn man die ganze Woche darüber geschlafen hat. Z.B. ein Vogelhaus für den Balkon. Oder Bezüge für die Kissen auf dem Sofa. Jetzt ist Konzentration angesagt. Keinesfalls, unter gar keinen Umständen kaufen wir das Gebrauchte / Gewollte. Sondern wir überlegen, ob die Möglichkeit besteht, es selbst zu machen. Am Besten sogar noch aus Materialien, die schon zu Hause sind. Das Internet biete unzählige Inspirationen und Arbeitsanleitungen. YouTube strömt über von Tutorials und Erklärvideos. Und auch in meinem Ideenblog findet ihr mehr und mehr Ideen dafür. Ich habe oft schon etwas auf diese Weise ausprobiert und ich war ganz oft total überrascht, wie schön und zweckmäßig das Ergebnis ist. Traut euch das zu. Das motiviert ungemein und hinterlässt ein gutes Gefühl, wenn der Gegenstand dann in Gebrauch ist. Bitte versuche also auch an dieser Stelle, nicht zu kaufen. Selber machen ist die Devise! 5. Selbermachen geht nicht immer. Sollte das der Fall sein, dann kann man immer noch davon absehen, das Gesuchte NEU zu kaufen. Auf verschiedenen Portalen im Internet kann man Gebrauchtes kaufen. Es gibt kaum etwas, das man heutzutage nicht gebraucht kaufen kann. Wir haben  renoviert und unser Ziel war es, keine neuen Möbel zu kaufen. Und das haben wir auch völlig problemlos geschafft. Alles was wir gesucht haben, haben wir im Internet für wenig Geld gebraucht kaufen können. Was farblich nicht gepasst hat, wurde eben passend gemacht. Auch hierfür findet ihr im Ideenblog Ratschläge. Meine Kleidung kaufe ich seit vielen, vielen Jahren nur gebraucht. Alles bis auf Socken und Unterwäsche. Das ist eine doppelt tolle Sache. Zum einen kann jemand ein paar Euro für seine gebrauchten Sachen bekommen und freut sich darüber. Zum anderen mussten nicht neue Sachen produziert werden, darüber freut sich die Umwelt. Und nicht zuletzt kann man für wenig Geld wirklich Sinnvolles erwerben, darüber freut sich der Geldbeutel. 6. Neues zu kaufen sollte die letzte Möglichkeit bleiben. Manchmal geht es nicht anders. Wenn du also etwas brauchst und alle fünf Punkte abgehakt hast, ohne zu einer Lösung zu kommen, dann kaufe. Aber bitte: kaufe keinesfalls bei einem Großkonzern. Kaufe bei einem kleinen Anbieter. Kaufe am besten in deiner Stadt oder in der Nähe. Und wenn du unbedingt im Internet kaufen musst, dann kaufe bei einem kleinen Anbieter. Es gibt unzählige davon. Auf Instagram findet man einige davon unter dem Hashtag #supportsmallbusiness Aber auch so findet ihr einfach durch Recherche das, was ihr braucht. Ihr füttert damit keinen Großkonzern, sondern eine Familie. In jedem Fall aber jemand, der hart für sein Geld arbeitet und seinen Shop mit Liebe und großer Mühe führt. Wenn du übst, wirst du es bald schaffen, nach diesen sechs Punkten zu konsumieren. Und dann ist dein ökologischer Fußabdruck immer kleiner.

  • Unterstützt bitte die kleinen Händler!

    Hallo! Ich hoffe, du und deine Lieben hatten ein schönes, geruhsames Weihnachtsfest und ihr seid gut ins Jahr 2020 gerutscht. Für dieses Jahr wünsche ich Euch alles Liebe und Gute! Aber hüpfen wir nochmal schnell zum Weihnachtsfest zurück und hier ganz besonders zu den Geschenken. Kaufst du auch so gerne bei den Riesen wie Amazon und Co? Es ist ja so praktisch. Nicht nur, dass man quasi alles unter einem Dach findet. Ein paar Klicks reichen völlig aus und schon wird das Gewünschte dir per Post geliefert. Bei so viel Auswahl und komplikationsfreiem Einkaufserlebnis will man natürlich nicht darüber nachdenken, dass man mit dem Einkauf bei den Internetriesen Beteiligter an ganz viel  Sauereien ist. Aber das sollten wir. Nein, ich gehe einen Schritt weiter: Wir müssen daran denken, was wir mit diesem Einkauf fördern. Wir dürfen nicht einfach ignorieren, was wir fördern, wenn wir bei "den Großen" kaufen!° Wenn wir bei den Internetriesen einkaufen, sollten wir davon ausgehen, dass wir die Ausbeutung von Menschen  fördern. Dies geschieht auf mehrere Arten und eine davon ist einfach die Produktion der Produkte. Diese irren Massen an Produkten werden großteils in Billiglohnländern produziert und entsprechend zu regelrechten Spottpreisen gerade bei den Riesen angeboten. Das unüberschaubar große Angebot verführt zu Spontankäufen von Billigprodukten, für die die Arbeitsleistung von Menschen massiv ausgebeutet wird. Natürlich werden die Menschen auch dann ausgebeutet, wenn wir die selben Produkte in einem anderen Shop erwerben. Es macht also durchaus Sinn, über bestimmte Käufe prinzipell gründlich nachzudenken. Allein der Preis ist übrigens kein Indiz dafür, dass die Produkte von fair behandelten und bezahlten Menschen hergestellt wurden. So wird z.B. auch der Kindle und der Lautsprecher Echo unter widrigen Umständen produziert. Mehr Informationen darüber findet Ihr hier.Als Anhaltspunkt nur so viel: Die Arbeitsbedingungen sind teilweise derart schlecht, dass es zu Suiziden unter den Arbeitern kommt. Wollt Ihr das wirklich fördern?Aber nicht nur bei der Produktion werden Menschen ausgebeutet. Auch Menschen die für diese Riesen in den Logistikzentren arbeiten, werden laut einschlägigen Medien nicht wirklich gut bezahlt. Der Rest bleibt bei den Konzernen. Wollt Ihr wirklich lieber Konzerne mit eurem Einkauf finanzieren, oder nicht doch lieber eine Person, die mit Herzblut Waren anbietet und damit sich selbst und vielleicht auch eine Familie versorgen muss? Wenn ihr bei den großen Konzernen einkauft, unterstützt ihr, dass diese Konzerne die mittleren und kleinen Betriebe fressen - wie diese Spinne den Käfer Dass die Ressourcen durch den Massenkonsum über alle Maßen strapaziert werden, muss auch nicht extra erwähnt werden. Schon einige Zeit ist nun bekannt, dass Rückläufer bei Amazon sehr häufig nicht etwa dem Verkaufslager wieder zugeführt werden. Es ist für die Firmen offensichtlich deutlich billiger, zurückgesendete Ware einfach zu vernichten. Wie ich vor Kurzem gelesen habe, geht das Drama aber noch viel weiter: Auch Produkte, die nicht in einem bestimmten Zeitrahmen verkauft werden können, werden vernichtet.Bitte stellt euch das einmal in jeder Konsequenz vor:  Nehmen wir einfach ein Produkt, z.B. Lederstiefel.Ein Tier wird also geschlachtet, vielleicht für die Fleischproduktion, vielleicht aber auch direkt für die Produktion von Lederprodukten. Die Menschen, die das machen, bekommen dafür einen Apfel und ein Ei. Auch die Menschen, die spärlich bekleidet und womöglich mit nackten Füßen in der Gerberei arbeiten, erhalten einen Hungerlohn. Aber dann ist das Leder fertig und geht in die nächste Farbrik, wo es zugeschnitten und vernäht wird - wieder von Menschen, die von ihrem Lohn eher verhungern können, als davon zu leben. Die fertigen Stiefel werden verschifft, schippern dann oftmals um den halben Erdball und landen dann irgendwann im Warenlager eines Konzerns. Von wo aus sie entweder beim Kunden landen, der sie womöglich dann doch nicht will und deshalb an den Konzern zurückschickt. Oder aber, sie werden nicht in einem bestimmten Zeitrahmen verkauft. Und dann werden sie vernichtet. Dem Hunger nach Massenkonsum fällt die Umwelt, Menschenrechte und endliche Ressourcen zum Opfer Wir können für diesen Vorgang alles Mögliche nehmen. Gefällte Bäume, umsonst gepflanzte / gegossene / geerntete Baumwolle, abgebaute Bodenschätze oder sonstige Ressourcen. Das alles wegen dem Hunger nach Billigartikeln, nach immer mehr Sinnlosigkeiten und nach unendlichem Wirtschaftswachstum. Darf das der Preis dafür sein? Darf der Preis sein, dass wir Menschen und (endliche) Ressourcen einfach ausbeuten? Oder sind Menschen und Umwelt es nicht in Wahrheit wert, dass wir darüber nachdenken, was wir kaufen und wo wir es kaufen? Um sinnlose Käufe zu vermeiden, habe ich mal den Rat gehört, dass man erstmal eine Nacht darüber schlafen und genau überlegen soll, ob man das scheinbar so erstrebenswerte Produkt wirklich benötigt. Ich glaube, das ist ein wirklich guter Rat. So spontan hat man ja doch immer so ein Hochgefühl, wenn man was sieht und einfach draufklicken kann, um es zu kaufen. Am nächsten Tag ist das Gefühl dann in der Regel doch deutlich abgeschwächt.Aber wenn Ihr es besonderes toll machen wollt, dann geht in einen Laden, wenn Ihr was kaufen wollt. Und wenn das nicht geht oder wenn Ihr so überhaupt nicht raus wollt oder könnt, dann kauft bitte bei kleinen Händlern. Ihr unterstützt mit beidem die Existenz von ganz normelem, arbeitendem Volk und unterstützt nicht die Konzernriesen, die eh nicht mehr wissen, wohin mit all dem Geld. Es gibt für alles Shops im Internet. Kleine, liebevoll geführte Internet-Läden, geführt von echten Menschen, ohne Konzernhintergrund und Massenabfertigung. Es gibt wunderbare Händler, die Ihre Ware mit dem Respekt behandeln, die sie verdient.Kauft bei ganz normalen Leuten - wie z.B. bei mir! Ihr unterstützt damit Familien und Existenzen, statt Raffgier und Reichtum! Ich gehöre ja auch dazu, zum Kreise der kleinen Händler. Ich habe vor Ort viele Kunden, die immer wieder kommen. Und weil manche nur im Urlaub hier sind, haben Sie sich einen Shop erbeten. Diesem Wunsch bin ich gerne nachgekommen. Bei mir findet Ihr natürlich meinen handgearbeiteten Schmuck. Meine besondere Leidenschaft gehört dem Upcycling. Mein Wunsch ist es, dass alles was uns umgibt, so lange genutzt werden sollte, wie es irgendwie möglich ist. Jeder der mich kennt weiß, dass ich ein sehr kreativer Mensch bin, der mit vielen Materialien arbeitet und zurecht kommt. Das spiegelt sich auch in der Auswahl meiner Artikel wieder.  Ich arbeite allein  und das auch noch "nebenbei". Die Anzahl der Artikel ist deshalb immer klein, aber fein. Ihr findet sie hier!Wunderschönen Schmuck, so ganz anderen als bei mir, findet Ihr bei Susanne von Silberzier. Sie hat ein gutes Händchen und ist eine tolle Schmuckkünstlerin. Ihren Shop findet Ihr hier: www.Silberzier.de Und weil es so viele kleine Händler gibt, die es wert sind, dass man ihre Existenz födert, habe ich vor, (kostenlos) eine Liste zu schreiben, mit Verlinkung auf den jeweiligen Shop, einem Foto und einer kurzern Beschreibung. Wenn Ihr einen Lieblingsshop habt, oder wenn Ihr selbst eingetragen werden wollt, dann meldet euch doch bei mir. Damit Ihr nicht im  Spam verschwindet, am Besten über das Kontaktformular. Eure Daten gebe ich nicht weiter. Ich brauche sie nur für die Antwort an Euch und um Euch in die Liste eintragen zu können.

  • Traumjob Micro-Influencer?

    Bei einem Kooperationsangebot schaut besser zweimal hin und rechnet nach, für wen die Rechnung am Ende aufgeht. Neuerdings bekomme ich viele Angebote auf Instagram. Firmen bieten mir Kooperationspartnerschaften an. Sie wollen mich als Micro-Influencer. Fast jede Woche erhalte ich eine superpersönlich verfasste Nachricht mit dem verlockenden Angebot, Kooperationspartner zu werden, weil ich dafür ja schließlich mehr als nur geeignet erscheine. In letzter Zeit habe ich bei den jungen Leuten öfter mitgekriegt, dass es offensichtlich sehr erstrebenswert ist, Influencer zu werden. Das scheint noch besser zu sein, als Sänger oder Schauspieler zu werden. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass jeder dafür in Frage kommt, der aktiv in den sozialen Medien ist. Es scheint sozusagen sehr einfach zu sein. Ich selbst habe mich nie um eine derartige Partnerschaft bemüht. Ich weiß aber, dass es Plattformen im Internet gibt, auf denen man sich als Influencer eintragen kann, um die Produkte einer Firma zu bewerben. Auch auf Verkaufsplattformen habe ich bereits Anzeigen gesehen, durch die von Firmen Micro-Influencer für ihre Produkte gesucht werden. Das kann sicher eine interessante Erfahrung werden, wenn man sich darauf einlässt. Es ist jedoch Vorsicht geboten. Schaut euch die Angebote ganz genau an!  Ich halte viele davon für unseriös. Alle Angebote die ich bisher erhalten habe, sahen so aus: Ich muss etwas kaufen, das ich nicht brauche und auch eigentlich nicht kaufen würde. Auf das Produkt erhalte ich einen Rabatt. Für diesen Rabatt verpflichte ich mich, das Produkt zu fotografieren und Werbung dafür zu machen. So weit, so gut. Ich kaufe also etwas, das 100 Euro kosten würde. Weil ich 15% Rabatt bekomme, kostet es mich "nur" noch 85 Euro. Und obwohl ich jetzt 85 Euro für etwas ausgegeben habe, das ich eigentlich nicht haben wollte und das ich im Normalfall auch nicht kaufen würde, soll ich jetzt auch noch Werbung machen und das Produkt posten? Dass die Rechnung für mich schlecht ist, ist auf den ersten Blick eigentlich sofort erkennbar und trotzdem lassen sich Menschen darauf ein.Eine Freundin hat im Übereifer zugeschlagen! So auch eine Freundin, die gleich mehrere Angebote an einem Tag bekommen hat. Sie fand das so nett, die Anschreiben waren so persönlich und freundlich und überhaupt ist das ja mal ein wenig Abwechslung vom tristen Alltag. In all den Angeboten stand dann ja auch noch, dass sie dann Mitglied im großen Team oder gar in der Familie sei. Wer kann da schon nein sagen? Sie nicht! Sie nahm alle fünf Angebote an. Die Angebote sahen folgendermaßen aus: Sie kauft eine Uhr, auf die sie 20% Rabatt bekommt. Nach Erhalt der Ware postet sie möglichst oft diese Uhr auf ihrem Instagram-Account, mitsamt einer Verlinkung zum Uhrenshop. Wenn jemand nun den Link anklickt und gar noch etwas über diesen Link kauft, erhält sie 5% des Bestellwertes. Für den besonderen Kaufanreiz kann sie ihren Freunden sogar noch einen Gutschein anbieten, mit dem diese ebenfalls einen Rabatt auf ihren Einkauf erhalten.Sie kauft also eine Uhr für 125 Euro. Abzüglich Rabatt bezahlt sie dafür noch 100 Euro. Da sie auf den Warenwert derer, die den Link nutzen, nur 5% bekommt, müssen Menschen also im Wert von 2000 Euro über ihren Link einkaufen, damit sie keinen Verlust macht. Dann hat sie für all ihre Mühe aber noch nichts verdient! Sie kauft ein Kosmetikpaket im Wert von 160 Euro - normalerweise würde das 199 Euro kosten. Sie muss für diesen großzügigen Rabatt natürlich die Produkte nutzen, sich dabei filmen und fotografieren und diese Fotos mit entsprechend animierend Texten plus einem Angebot, beim Kauf 5 Euro zu sparen, auch noch posten. Wieder gibt es einen Gutschein, dieses mal eben 5 Euro für den ersten Einkauf. Kauft jemand über diesen Link ein, bekommt sie dieses mal sogar nur 3% vom Einkaufswert. Das heißt, wenn 160 Euro wieder ausgegleichen sein sollen, müssen Menschen im Wert von 5333 Euro einkaufen. Selbiges galt für eine Kooperation mit einer Bekleidungsfirma, für eine Handtasche und für Haustierprodukte. Insgesamt hat meine Freundin an diesem Tag Waren im Wert von 625 Euro gekauft. Obwohl sie viele Beiträge mit all diesen Waren online gestellt hat, fleißig geworben und Texte geschrieben hat, bekam sie am Ende gerade mal 60 Euro auf ihr Konto. Da lacht doch das Herz dieser Firmen, die ihre Bekanntheit mehr als billig steigern konnten. Aus meiner Sicht ein sehr unfairer Umgang mit einem Partner!  Mit Freude bei der Sache sein kann man, wenn man ein faires Kooperationsangebot erhält. Alle Beteiligten können sich entspannt zurücklegen. Jeder hat was davon! Ich will an dieser Stelle keinesfalls prinzipiell davon abraten, sich für Micro-Influencing zu interessieren. Erst kürzlich habe ich ein sehr faires Angebot bekommen. Es ging um Design-Nägel. Ich hätte eine komplette Maniküre inklusive Design-Nägel bekommen und das ohne dafür bezahlen zu müssen. Im Gegenzug hätte ich 15 Fotos von meinen Händen mit diesen tollen Nägeln posten müssen, jeweils mit einem ansprechenden Text. Für jedes weitere Foto mit Text hätte ich 5 Euro erhalten. Mehr als 5 weitere Fotos wären nicht bezahlt worden. Aber ich hätte schöne Nägel, 25 Euro und die Option auf eine weitere Zusammenarbeit. Bei so einem Angebot können sich beide Kooperationspartner entspannt zurücklegen. Das Angebot habe ich dennoch abgelehnt. Leider kommen künstliche Nägel für mich nicht in Frage. Das ist nicht meins, das bin nicht ich. Und so viel wie ich im Dreck buddle, hätten sie womöglich gar keine 20 Fotos lang gehalten. Wenn du also ein Angebot bekommst, Kooperationspartner zu werden, dann lies dir das Angebot gründlich durch und rechne nach. Sonst zahlst du am Ende die Werbung für die Firma.

  • Das Auswintern

    Die Königin sorgt schon fleißig für Nachwuchs und damit für das Wachstum des Volkes. Damit man sie besser findet, hat sie eine Markierung. Farbige Markierungen dienen auch der Erkennung des Geburtsjahres der Königin. Immer im neuen Jahr, so ab dem ersten Tag an dem das Thermometer ein paar Grad über Null zeigt, hab ich dieses Magenkribbeln. Die neue Bienensaison steht vor der Tür. Doch für die Auswinterung ist es noch zu früh. Das ist eine ganz zappelige Zeit. Alles steht bereit. Werkzeuge sind vollzählig und sauber, Rähmchen, Zargen, Böden und was die Bienen sonst so brauchen, wurden von mir bereits im Herbst gereinigt, repariert wenn nötig und aufgeräumt. Alles steht da und jetzt muss nur noch der passende Tag kommen. Das kann dauern. Aber irgendwann kommt er dann endlich. Der Tag, an dem ich die Bienen auswintern kann.An dem Tag packe ich alles ins Auto und fahre an die Bienenstände. Dort herrscht dann im besten Fall schon reges Treiben. Alles andere wäre schrecklich, denn wo bei warmen Wetter an einem Bienenstock keine Bienen fliegt, da ist ein Volk krank oder tot.Besonders glücklich macht es also, wenn an jeder Beute - so nennt man die Bienenbehausung - geschäftiges Treiben herrscht und Bienen mit dicken Pollenhöschen einfliegen. Die Pollenhöschen sind ein gutes Indiz dafür, dass es Brut im Stock gibt. Sicherheit dafür gibt es aber nicht.Was ich hier beschreibe, das Beobachten dessen, was außerhalb des Bienenstockes geschieht, nennt man Fluglochbeobachtung. Hier kann man schon einen ganz guten Eindruck vom Volk bekommen und einige Dinge erkennen.Zum Auswintern habe ich Böden mitgebracht. Ich arbeite mit sogenannten Magazinbeuten, bei denen im Laufe des Jahres und je nach Bedarf mehrere Kästen (Zargen) aufeinander gestapelt werden. Die Böden sind unten offen und zum Schutz vor Mäusen und anderem größeren Getier mit einem Gitter versehen.Im Laufe des Winters sterben Bienen, anders als im Sommer, wo sie meist außerhalb des Stockes sterben, innerhalb desselben. Diese toten Bienen fallen in den Gitterboden und bleiben dort liegen. Deshalb entferne ich die Böden, setze saubere unter und reinige die herausgenommenen Böden. Dabei kontrolliere ich gleich die Stärke das Volkes und das Gewicht der Beuten, um festzustellen, ob noch ausreichend Futter übrig ist. Waben ziehe ich zu diesem Zeitpunkt noch keine, wenn es nicht einen besonderen Grund dafür gibt.Auf dem Boden sitzt der erste Brutraum, darauf folgt der zweite Brutraum. In Kürze kommt eine dritte Zarge dazu: der Honigraum Meine Völker überwintere ich immer zweizargig. Nur Ableger kommen in nur einer Zarge durch den Winter. Wenn ich die Völker auswintere, ist der untere Kasten normalerweise leer, weil die Bienen alle nach oben gezogen sind. Die untere Zarge entferne ich deshalb mit dem Boden. So betreibe ich die sogenannte Wabenhygiene: Die Brutwaben vom letzten Jahr werden mit der unteren Zarge entfernt und die Bienen brüten auf sauberen Honigwaben vom Vorjahr weiter. In den Kästen sind je 10 Rähmchen, in denen die Bienen ihre Waben bauen. Dort wird sowohl die Brut abgelegt und aufgezogen, als auch Nektar und Pollen gelagert. Allerdings nicht etwa kreuz und quer, sondern mit einer bestimmten Ordnung. Die Brut ist immer "fluglochnah". Die Nektar wird weg vom Eingang getragen. In einer Magazinbeute bedeutet das also: Die Brut ist unten, der Honig in den oberen Räumen. Wenn die Winterruhe der Bienen vorbei ist, das hängt im Wesentlichen von der Temperatur ab, beginnt die sogenannte Durchlenzung. Das ist die Zeit, in der sich das kleine Wintervolk zu einem großen Sommervolk entwickelt. Die Durchlenzung endet mit dem Aufsetzen einer weiteren Zarge, dem sogenannten Honigraum. Aber bis dahin vergeht noch ein wenig Zeit. Im Moment hat die Entwicklung der Völker absolute Priorität. Deshalb versorge ich die Bienen bei der Auswinterung mit allem, was sie jetzt brauchen und lasse sie dann in Ruhe, bis die Honigräume aufgesetzt werden. Regelmäßige Kontrollen sind jetzt noch nicht nötig und stören die Völker nur unnötig. Gerne setze ich mich an schönen Tagen zu den Bienen und beobachte sie einfach. Was andere Menchen stresst, von summenden Bienen umflogen zu werden, finde ich regelrecht meditativ. Damit verbringen ich jetzt ab und zu meine Zeit, bis die Erweiterung mit Honigräumen erfolgen kann.Es löst schon große Glücksgefühle aus, wenn man als Imker den Deckel öffnet und dann eine solche Fülle an Bienen findet. Die Völker sind stark und gesund. Sie gehen gut in die neue Saison. Durch die Auswinterung ändert sich für die Bienen also nichts. Sie leben nicht in Winter- und Sommerwohnungen, sondern immer in der gleichen Behausung. Die Auswinterung ist zum einen eine Bestandsaufnahme zum Zustand der Völker. Zum anderen werden hier vorbereitende Arbeiten für die Frühlingssaison erledigt.

  • Wertvolles Naturprodukt: Das Bienenwachs

    0,8 Milligramm - so viel wiegt eines der Wachsplättchen in etwa, das von der Honigbiene in speziellen Drüsen gebildet wird. Wenn man sich dann vorstellt, dass ein 10 x 10 cm großes Stück Wabe etwa 10 Gramm wiegt, dann kann man sich auch ohne rechnen vorstellen, wie viele Wachsplättchen für ein so kleines Stück Wabe nötig sind. Bienen sind da sehr unermüdlich. Sie haben einen "Bautrieb" und wenn der Imker ihnen keine Rähmchen zur Verfügung stellt, in die sie ihre Waben bauen können, dann finden sie irgendwo ein bisschen Platz im Stock, in dem sie ihren Trieb ausleben können. Und dann kleben sie ein Mini-Wachsplättchen neben das andere, bis ein Stück Wabe entstanden ist.Es ist wie mit dem Nektareintrag: Man kann sich den Aufwand kaum vorstellen. Das frisch "ausgeschwitzte" Wachs ist übrigens fast farblos und die frisch daraus gebauten Waben sind dezent eierschalenfarben. In meinen Bienenstöcken kann ich dabei zusehen, wie eine Wabe wächst. Es ist faszinierend! Es gibt sogar Bienen, die sich aneinanderketten und gemeinschaftlich ein Lot bilden, damit die Wabe senkrecht gebaut wird. Es ist ein reges Treiben. Irgendwann ist die Wabe fertig und die Königin legt Eier in die einzelnen Waben. Oder die Arbeiterbienen füllen die Waben mit köstlichem Nektar oder eiweißreichem Pollen. Die Wabe färbt sich je nach Füllung. Honigwaben bleiben heller, als Brutwaben oder Waben die mit Pollen gefüllt wurden. Die schönen, hellen Honigwaben vom letzten Jahr, werden im laufenden Jahr dann als Brutwabe genutzt. Diesen Wechsel nennt man "Wabenhygiene". Sie schützt das Volk vor Krankheiten und zu kleinen Bienen - durch das Abstreifen der Puppenhäutchen werden die Zellen der Brutwaben immer kleiner, so dass die junge Biene am Ende nicht mehr viel Platz für Wachstum hat.Irgendwann dann ist die Wabe, grob ausgedrückt, zu abgenutzt. Sie wird vom Imker entnommen und in einem Gerät, dem Wachsschmelzer, geschmolzen und von groben Anhaftungen befreit. Jetzt erkennt man schon deutlich die schöne, sonnengelbe Farbe des Wachses.Im Anschluss wird das Wachs ein weiteres mal geschmolzen, dieses Mal mache ich das in einem Wasserbad. Das warme, flüssige Wachs gieße ich durch einen kleinen Filter und danach noch durch einen feineren direkt in die Förmchen, wo es dann zu goldgelben, duftenden Pralinchen auskühlt. Das so behandelte Wachs ist nicht frei von Pollenresten. Man sieht auch, dass die verschiedenen Förmchen nicht alle die gleiche Farbe haben. In manchen sind kleine, dunkle Punkte zu sehen. Wenn du also medizinisch reines Wachs benötigst, bist du bei mir an der falschen Adresse. Für alle mögichen Produkte ist mein Wachs für meine Ansprüche völlig ausreichend. Wenn du das Wachs noch klarer haben willst, kannst du es natürlich im Wasserbad schmelzen und noch einem durch einen feinen Filter gießen. Nötig ist das nicht, wie das Feedback der Kunden und Kundinnen zeigt. Sie verwenden das Wachs so, wie sie es von mir bekommen und sind damit sehr zufrieden. Und sie freuen sich, dass an meinen Bienenvölkern keine chemischen Mittel oder Medikamnte zum Einsatz kommen. Bitte verzichtet darauf, billiges Wachs zu kaufen, bei dem man nicht weiß, wo es herkommt. Man weiß nicht, welche zusätzlichen Bestandteile, eventuell Paraphin, dort enthalten sind, oder ob das Wachs chemisch behandelt und / oder geklärt wurde. Bienenwachs ist ein sehr vielseitiges, natürliches Produkt. Ich persönlich nutze es sehr gerne für Kosmetika. Rezepte für Cremes, Lippenpflege und mehr findet ihr im Internet. Besonderes ans Herz legen möchte ich euch die Seite Smarticular und dort in diesem Fall natürlich das Thema selbstgemachte Kosmektika. Aber auch Holz- und Lederpflegemittel könnt ihr mit Bienenwachs selbst machen. Wir haben sehr viele helle Massivholzmöbel, die mit diversen selbstgemachten Holzpflegeprodukten, bei denen Bienenwachs zum Einsatz kommt, einen herrlichen Mattglanz bekommen und duften wie ein Sommertag. Auch hier bekommt ihr sehr viele Rezepte im Internet. Auch auf Smarticular findet ihr, wie man Holzpflegeprodukte selbst herstellt. Bienenwachs kann man natürlich auch für Deko nutzen. Es gibt kleine Gußformen, um Weihnachtsengel oder anderen Christbaumschmuck zu gießen, der immer wieder aufpoliert werden kann und Jahr für Jahr im Christmbau duftet. Kerzen sind auch ein sehr bekanntes Produkt, das aus Bienenwachs hergestellt werden kann. Ein völlig anderes, aber ebenso nützliches Einsatzgebiet hat eine Freundin gefunden. Sie gibt ihren Kindern, von denen eines sehr schwer mit Stress und Frust umgehen kann, das Bienenwachs zum Abbau der Spannungen. Sie schneidet kleine Stücke aus dem Wachs, knetet sie warm und gibt den Kindern dann die Wachsstücke zum Kneten, Draufhauen und auch mal Draufbeissen - ohne Angst haben zu müssen, dass das Kind beim versehentlichen Verschlucken krank wird. Reines Bienenwachs ist völlig ungiftig. Es kann nichts passieren, was den Kindern schadet. Bitte allerdings vorsicht, dass sich die Kleinen das Wachs nicht in Ohren oder Nase stecken. Aber das versteht sich ja von selbst. Wenn du es jetzt auch mal versuchen willst, Wachs zu verarbeiten: Du bekommt es direkt bei mir, solange der Vorrat reicht. Hier also kommt ihr zu den zauberhaften Wachspralinchen. 

  • Links auf alle Seiten

    Startseite Vorsicht Liebesbetrug!Der BienenstichWertvolles Naturprodukt: Das BienenwachsDas AuswinternTraumjob Micro- Influencer?Unterstützt bitte die kleinen Händler - vor Ort und auch onlineUpcycling ist kein neuer Trend ShopImpressumDatenschutzerklärungAGB   

  • Der Bienenstich

    Eigentlich klingt es ja lecker. Ich liebe diese supertolle, fluffige Leckerei, mit den Mandelplättchen aussen und dieser unfassbar sahnigen Creme im Herzen. Aber um diese süße Sünde geht es heute nicht. Wir reden jetzt mal darüber, was man machen kann, wenn einen eine Biene - oder wahlweise Mücke, Wespe, Hornisse - gestochen hat, wenn es also zum Bienenstich kam. Ich bin allergisch. Hier habe ich ein wundervolles Foto, das mich wenige Stunden nach einem Stich zwischen die Schulterblätter zeigt.Es ist für mich als Allergiker in gewisser Hinsicht tröstlich, dass ich nach einem Stich nicht gleich atemlos zusammenbreche. Es dauert mehrere Stunden, bis ich keine Luft mehr bekomme. Bis dahin ist mein Körper weitgehendest angeschwollen. Das Schöne daran: Ich bin in diesem Zustand so gut wie faltenfrei. Die schlechte Nachricht ist: mangels ausreichend Haut für so einen Zustand tut jede Bewegung weh. Und sehen tu ich auch nicht mehr besonders viel. Als Imkerin bin ich deshalb immer auf ganz besonderen Schutz am Bienenstand bedacht und gehe nur mit Ganzkörperanzug, Schleier und Handschuhen an die Völker. Trotzdem passiert es schon mal, dass ich gestochen werde. Nicht nur als Imkerin, sondern auch wenn ich barfuß über die Wiese gehe oder, wie in diesem Fall, wenn sich eine Biene irgendwie in die Bluse verirrt und dann panisch zusticht. Die meisten Leute werden, wenn sie von einem Insekt gestochen werden, den Stich kühlen. Manche legen eine Zwiebelhälft auf die Stelle oder benutzen eine kühlende Salbe gegen die Schwellung.  Alles hat die gleiche Konsequenz: Die Haut wird stärker durchblutet, wodurch das Gift schneller und gleichmäßiger verteilt wird. Die Zwiebel mit ihren ätherischen Ölen und die Salbe verhindern starkes Jucken. Dass Zucker oder Salz, auf die Stichstelle gestreut, das Gift "heraussaugt", ist Humbug. Was also kann man tun? Ich habe früher gekühlt, was das Zeug hält und es ist tatsächlich so, dass das wohl eine der sinnvollsten Maßnahmen ist, wenn es zu einer örtlichen Schwellung gekommen ist. Als Akutmaßnahme zeitnah nach dem Stich, und das hat mir mein Arzt verraten, ist aber erstaunlicherweise Hitze die bessere Wahl. Hitze durchblutet zwar die Haut ebenso wie Kälte. Und trotzdem: Wenn man die Stichstelle heiß macht, so heiß man es eben ertragen kann, dann ist alles gut. Trotz meiner Allergie schwelle ich nicht bis kaum an. Seit ich dieses Wissen habe, habe ich keine Antihistamine und kein Cortison mehr benötigt. Werde ich gestochen, erhitze ich den Stich schnell und alles ist weitgehendst gut. Das funktioniert deshalb, weil das Gift der stechenden Insekten eine Eiweißverbindung ist, die bei Hitze einfach ausflockt und damit zerstört ist. Und woher kommt die Hitze? Bei mir kommt sie vom Bite Away, den ich immer bei mir trage. Der Bite Away hat eine keramische Heizplatte, die sich auf etwas über 50 Grad erhitzt. Werde ich gestochen, drücke ich die Platte mehrfach auf und um die Stichstelle. Erfahrungsgemäß ist die Wirkung deutlicher, als wenn man das Gerät nur einmal anwendet. An Stellen, an der die Haut dünn ist, hat man das Gefühl, dass man die Hitze nicht ertragen kann und dass man sicher eine Brandblase kriegen wird. Aber man kann die Hitze ertragen und ich hatte nie eine Brandblase. Wenn man keinen Bite Away hat, kann man sich auch anderweitig helfen. Als mich im vergangenen Herbst ein Volk überfallsartig auf mich gestürzt und vor allem meine Beine unfassbar oft gestochen hat, da bin ich einfach unter die Dusche gegangen. So viele Stiche hätte ich mit dem Bite Away wohl in 20 Stunden nicht behandeln können, also habe ich geduscht. So heiß wie ich es ertragen habe und so lang, wie ich es ertragen habe. Ich hatte am Ende tatsächlich nur noch einige wenig juckende, rote Punkte. Keinerlei Schwellungen waren übrig geblieben. Möglich ist es auch, Wasser zu kochen und zwei Teelöffel hinein zu stellen. Die Teelöffel nutzt man dann abwechselnd, um sie auf die Haut zu drücken. Kinder so zu behandeln ist ausgesprochen schwierig. Sie halten Hitze deutlich schlechter aus.  Nichtdestotrotz hat der Bite Away eine Einstellung für Kinder, die weniger heiß ist und nur drei Sekunden die Hitze hält. Ob die Wirkung ausreichend ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht lasst ihr es mich wissen. ALSO... Lange Rede, kurzer Sinn: Frische Insektenstiche nicht kühlen, sondern heiß machen. Tolle Sache. Die Schwellung wird geringer ausfallen, oder ganz ausbleiben. Und auch der Juckreiz wird deutlich schwächer ausgeprägt sein. Eine Freundin hat mir vergangenes Jahr erzählt, sie sei von oben bis unten vom Mückern zerstochen worden, als sie einen Abendspaziergang am Tüttensee gemacht hat. Zuhause habe sie sich an meinen Rat mit der Hitze erinnert und sofort sehr heiß ihre hauptsächlich betroffenen Beine mehrere Minuten geduscht. Ihre Beinen seien danach feuerrot gewesen, aber nach dem Abkühlen habe nichts mehr gejuckt.

  • Vorsicht Liebesbetrug!

    Ein schneller Junge, wer würde ihm nicht im realen Leben einfach eine Ohrfeige geben? Nett dich hier zu treffen. Woher kommst du, ich komme aus Amerika. Nochmal nett dich hier zu treffen. Bist du verheiratet und hast du Kinder? Bist du frisch verliebt? Vielleicht in jemanden, den du nur aus dem Internet kennst? Dann wünsche ich dir von Herzen alles Glück dieser Erde. Vor allem aber wünsche ich dir, dass du nicht einem Betrüger oder einer Betrügerin auf den Leim gehst. Virtuelle Bekanntschaften bergen ein hohes Risiko. Deshalb schau bitte lieber noch einmal genauer hin! Vorgeschichte Wer auf Socialmedia-Plattformen unterwegs ist, der wird fast zwangsweise irgendwann Bekanntschaft mit einem Liebes-Betrüger machen. Auch auf Dating-Plattformen sind diese Betrüger mit Fake-Profilen aktiv.Im Frühjahr hat mir eine Bekannte ihr Leid geklagt. Sie hatte einem Mann, den sie im Internet kennengelernt hat und mit dem sie sich eine gemeinsame Zukunft erträumte, 6200 Euro gegeben. Das war alles, was sie sich angespart hatte. Ich habe dann auf Instagram von dieser Geschichte erzählt und davor gewarnt. Vor einigen Wochen habe ich für einen Text ziemlich viel über das Thema recherchiert und bin auf erschreckend viele Opfer aus allen Gesellschaftsschichten gestoßen. Und gestern hat mich auf Insta eine fremde Frau angeschrieben und mich um Rat gefragt. Ob es sein könne, dass sie einem so  genannente Scammer auf den Leim gegangen sei. Und dann erzählte sie mir ihre Geschichte. Am Ende konnte ich ihr nur raten, zur Polizei zu gehen. Die Chance, dass sie ihr Geld zurück erhält, liegt allerdings bei null. Sie hatte zweimal 2000 Euro über Western Union bezahlt und dann noch einmal 5000 Euro. Der Mann, in den sie so sehr verliebt ist, ist seitdem wie vom Erdboden verschluckt. Er ist weder telefonisch, noch per Mail oder WhatsApp noch erreichbar. Eine Geschichte, wie sie tagtäglich passiert. Da ist nicht nur Herzschmerz angesagt, sondern auch die Existenz ist unter Umständen bedroht. Der Vertrauensbruch wiegt schwer. Und obwohl es viele Infos im Internet gibt, passiert es immer wieder. Deshalb greife ich das Thema hier noch einmal auf und ich wünsche mir: Teile das! Immer wieder und auf allen Kanälen! Bitte mach es dir zur Gewohnheit immer wieder zu warnen. Es muss in allen Köpfen ankommen. Immer wieder neu, für immer wieder neue Gefährdete! Wir müssen uns da gegenseitig schützen. Und wir, die wir davon wissen, müssen die Unwissenden immer wieder warnen. Davon bin ich fest überzeugt. Solltest du einem Scammer im Internet "begegnen", dann ist noch etwas ganz wichtig: Melde das Profil als Spam! Das ist ganz wichtig. Wenn du ihn einfach nur blockierst, wird er fröhlich andere Menschen belästigen. Nur wenn er oft genug gemeldet wurde, wird er von Insta oder Facebook entfernt. Natürlich wird er sich ein neues Profil anlegen und weitermachen. Aber diese zwei Punkte machen es dem Scammer richtig schwer: als Scam melden und alle möglichen Opfer warnen und auffordern, es einem gleich zu tun. Je mehr wir sind, desto besser! Wie erkennt man Romancescammer? Bevor du allerdings ein Profil meldest, solltest du dir ganz sicher sein, dass es sich auch wirklich um einen Scammer handelt. Bitte melde niemanden aus einer Laune heraus, oder weil er dir unsympatisch ist. Allerdings: hat man erst die ersten Erfahrungen gemacht, kann man Fakeprofiele schon beinahe riechen.Ich habe mich jetzt wochenlang mit Scammern beschäftigt, indem ich ihnen Interesse vorgegaukelt und  mit einigen von ihnen kommuniziert habe. Alles was ich schreibe trifft also in erster Linie auf männliche Scammer zu. Mit weiblichen Scammern habe ich keinerlei Erfahrung. Ich würde aber gerne meine Warnung entsprechend erweitern und die Erfahrungsberichte von betroffenen Herren mit in meinen Text einbinden. Wenden wir uns aber dem Erkennen von männlichen Scammern zu. Es gibt einfach ein paar Dinge, auf die du achten kannst. 1. Das AnschreibenEgal ob auf Facebook oder Instagram: Die meisten Menschen, die einem eine Freundschaftsanfrage schicken oder einem auf Instagram folgen, erklären sich nicht. Wo auf Instagram das Folgen zur normalen Vorgehensweise gehört, finde ich das bei Facebook durchaus traurig, denn wenn jemand mit mir "befreundet" sein will, wüsste ich schon ganz gerne, was ihn dazu bewegt. Aber das ist ein anderes Thema.Romancesammer benötigen ja den Kontakt, um Vertrauen aufzubauen. Sie werden also ein Gespräch initiieren. Natürlich sagen sie erstmal Hallo und dann werden sie keinesfalls sagen: Die Fotos von deinen Geranien waren so toll, da habe ich mir gedacht, weil ich auch Geranien gut finde, schreibe ich dir mal. Sie werden sagen: Du siehst auf den Fotos so toll aus und so sympatisch, dass ich mich entschieden habe, dir zu schreiben. Oder sie schreiben, dass sie sich gerne mit dir befreunden wollen.Sie kommen dabei auch sehr schnell zur Sache. Sie stellen häufig Fragen in Serie, wie ein Polizist und wollen in erster Linie wissen, ob du verheiratet oder in einer Beziehung bist. Eine Person, die sich in einer glücklichen Beziehung befindet, bringt sie nicht weiter. Sie wollen in der Regel auch wissen, was du beruflich tust, denn eine arbeitslose Person ist finanziell uninteressant. Und sie erzählen in der Regel extrem ähnliche Geschichten. So sind sie normalerweise beruflich- US Soldaten in einer hochrangigen Position, derzeit in einem Krisengebiet (Syrien, Afganistan o.ä.) in einer friedenstiftenden Mission, möglicherweise in einer geheimen Mission.oder- sie haben gute Berufe, sind Ärzte, Ingenieure, Schauspieler, Politiker usw. Gerne auch in Kombination, also z.B. Militärarzt in Syrien stationiert.- Viele arbeiten auch auf Ölplattformen oder Schiffen. Eigentlich fast immer sind sie aber weit weg von zu Hause. Das Kind, das sie haben, ist in einem Internat. Auch das nicht in der Heimat, sondern irgendwo im Ausland. England wird da gerne genannt.Sie sind manchmal geschieden, aber meistens sind sie erstens als Waise aufgewachsen und zweitens haben sie ihre Frau bei einem Unfall oder durch Krankheit verloren. Es sind Außreisser dabei. Bitte sei auch dann vorsichtig, auch wenn dein neuer Gesprächspartner kein Soldat ist.Ganz wichtig: Achte auf Ungereimtheiten. Betrüger erzählen oft Geschichten und bringen dann das eine oder andere durcheinander. Wie Robert, der mir erst heute schrieb, er spreche kein Deutsch, weil er ja schon seit seiner Kindheit in Amerika lebt. Letzte Woche erzählte er mir aber, er sei in Berlin geboren und aufgewachsen und mit 28 Jahren in die Staaten gegangen, um Soldat zu werden.Auch das ist schon etwas, das einen aufhorchen lassen sollte: Wieso? Er kann ja auch in Deutschland Soldat sein. Achte auf solche kleinen Dinge, die sich widersprechen. Achte auf Ungereimtheiten. Frag nach. Lass dich nicht abspeisen. Wer es ehrlich mit dir meint, wird sich nicht in Widersprüche verstricken oder aber Fragen einfach ignorieren. Und auch du solltest es nicht ignorieren, wenn da Sachen einfach nicht zusammenpassen, oder wenn die Erklärungen hahnebüchen sind. Überprüfe Geschichten auf Glaubwürdigkeit. Wenn du konkrete Fragen stellst und die Antwort dauert lange, dann ist sie oft aus dem Internet kopiert. Der Betrüger musste erst nachsehen, welche Antwort richtig ist. '(Beispiel: "Wo in Berlin hast du gelebt? Die Antwort kam exakt sechs Minuten später: "Saxony Anhalt [Sachsen-Anhalt]" und zwar genau so, mit deutscher Übersetzung und eckigen Klammern. 2. Das ProfilFakeprofile kann man manchmal auf den ersten Blick erkennen. Oft gibt es keine Inhalte oder nur sehr wenige. Und die wenigen sind sehr oft innerhalb der letzten Tage gepostet worden. Wenn man die Fotos der Männer bei google Bildersuche eingibt, findet man manchmal sehr schnell heraus, wem die geklauten Fotos wirklich gehören. Auf Instagram haben Scammer oft Klarnamen, die sie noch dazu oft falsch schreiben. Da wird aus einem Michael dann auch mal Micheal, oder Henry schreibt sich Herny. Oft nennen sie sich mit ihrem Namen und einer Zahl dahinter, z.B. Henry_Dennis367 Manchmal gibt es einen Link zu einer Homepage, der aber ins Leere führt. Männliche Scammer folgen oft extrem vielen Frauen. Und da ihre Profile oft jung sind, haben sie manchmal wenige bis gar keine Follower auf Instagram. Das ist aber durchaus nicht immer so. Es gibt auf Insta z.B. ein Scammerprofil, das anfangs ganz anders war und für mich gar nicht durchaubar. Sie nannte sich Stein_Constructions und erstmal schrieb mich niemand an, bis sich dann irgendwann jemand meldete, der sich Michael nannte. Er hat sich überhaupt nicht dafür interessiert, ob ich verheiratet bin. Stattdessen hat er mir ganz oft erzählt, dass er mit seiner Firma Stein Constructions so erfolgreich sei, dass sie Aufträge auf der ganzen Welt hätten. Er hat dann sogar irgendwann einen Link zu einer Homepage in seiner Bio gehabt. Der Link führte ins Leere. Da war ich zum ersten Mal richtig misstrauisch. Nachdem wir einige Wochen gechattet hatten, kam dann wie erwartet der übliche Trott. Irgendwann fingen die tollen Komplimente an. Und er sagte mir so oft, dass ich auf mich aufpassen soll, dass es schier lächerlich war. Natürlich war er dann irgendwann total in mich verliebt. Er schwor mir ewige Treue. Ich weiß nicht, wie oft er mir versicherte, dass er ohne mich nicht mehr leben könne und unbedingt nach Deutschland möchte. Wir haben dann sogar einen Termin ausgemacht und ich war sehr gespannt. Er erklärte, er habe ein Hotel in Frankfurt gebucht (Ich hatte ihm erzählt, dass ich da lebe) und er würde zum vereinbarten Termin da landen. Er müsse nur noch vorher einen Auftrag in Asien fertig machen und dann käme er und würde für immer bei mir bleiben. Er erwähnte in diesem Mail sogar, dass er sehr reich sei und dass er mir ein gutes Leben bieten könne, in dem ich ich nie mehr arbeiten muss.Na und dann kams: Er schrieb mir, seine Scheckkarte sei beschädigt, so dass er nichts mehr zahlen kann und das Land nicht verlassen könne. Er benötige dringend für die Abwicklung des Auftrages und den Flug nach Deutschland 15000 Euro. Er habe extra ein Konto vor Ort eröffnet und ich könne das Geld dorthin transferieren, so dass wir uns bald in die Arme schließen könnten. Ich habe Michael und seine Fakeseite gemeldet und blockiert  und musste feststellen: Die Seite verschwindet nicht, sondern:Aus Michael wurde nur Tage später Dr. Micheal Roberts. Er nutzte als Profilbild ein Foto von Dr. Fernando Gomez. Etwas später war Dr. Roberts ein Reiseunternehmen. Wieder etwas später war sein Profil das eines Fitnesscenters, um dann kurze Zeit später erneut einen neuen Namen zubekommen. Heute ist dieses Fakeprofil das Profil eines angeblichen U.S. Marine Veteranen, Golfliebhaber usw., der nur 73 Leuten folgt, der aber 3838 Follower hat. Scamprofile können also richtig über sich hinauswachsen! Deshalb ist es unglaublich wichtig, diese Leute zu MELDEN und nicht nur zu blockieren.Ein Amerikaner arbeitet für eine norwegische Ölgesellschaft. Sein 8jähriger Sohn ist auf einer Privatschule in England. Sucht man die Schule im Interent stellt man fest: Da sind nur Schüler ab 15 Jahren. Das erste Kompliment ist auch schon da. 3. Die VorgehensweiseDer Scammer wird sehr intensiv versuchen, dein Vertrauen zu erschleichen.Er wird ständig aktiv sein. Er wird fragen, wie es dir geht, ob du gegessen hast und ob du dich wohlfühlst. Er wird auch sehr schnell sehr persönlich mit dir reden und dich "my dear", "pretty Lady", "angel", "sweety" usw. nennen. Das ist eigentlich völlig übergriffig, kommt aber sehr gut an, wenn man einsam ist und sich nach liebevollen Worten so sehr sehnt. Das wissen die! Lass dich also bitte nicht einlullen, sondern sei gewarnt, wenn solche vertraulichen Worte schon nach kurzer Zeit, unter Umständen schon von Anfang an, fallen.Ebenso kann es passieren, dass dir völlig überraschend der Scammer nach wenigen Tagen erzählt, dass du der einzige Mensch zu sein scheinst, der ihn richtig versteht. Er wird dich mit Komplimenten bedenken und dir erzählen, dass du großartig bist. Er wird das erzählen, von dem er denkt, dass du es hören willst!Meistens wollen die Scammer nicht sehr lange auf dem jeweiligen Portal bleiben, auf dem du ihn kennengelernt hast. Sie wollen deine persönlichen Daten, um mit dir auf WhatsApp, Hangouts oder per Mail weiter zu kommunizieren. Ein Grund dafür dürfte sein, dass sie nie wissen, wann genug Leute sie gemeldet haben, so dass ihr Profil gelöscht wird. Wenn das passiert, dann ist die ganze Angraberei umsonst gewesen. Die Geschichten sind auch hier wirklich hahnebüchen. Einer hat mir mal gesagt, er wolle lieber über Hangouts chatten, weil er auf Instagram ständig von fremden Frauen belästigt wird, die allesamt Scammer seien. Andere sagen, dass ihr Kommandant herausgefunden hat, dass er im Internet chattet und wegen der geheimen Geheimmission jetzt das Profil sperren wird. Manche erklären sich gar nicht und das vor allen Dingen dann, wenn sie auch ohne Erklärung an die nötigen Daten kommen. Der Chat kann über Tage oder Wochen gehen und sogar Anrufe beinahlten. Er wird intensiver, es folgen Liebesschwüre, Sehnsuchtsbekundungen und das Ausmalen einer gemeinsamen Zukunft. Bei so viel Vertrautheit kommt es vielleicht zum Austausch von Fotos, die etwas Freizügiger und sehr privat sind.Und dann passiert es: Der vermeintliche Liebste gerät in eine unmögliche Situation, aus der er nur herauskommt, wenn du ihm Geld schickst. Er wird dir ein Märchen erzählen und er wird es so tun, dass du vor Mitleid oder Sorge in Tränen ausbrichst und natürlich sofort dein Konto plünderst. Und sobald er das Geld hat, wird er wieder nach Geld fragen. Und sobald du sagst, dass du kein Geld mehr hast, oder ihm kein Geld mehr geben willst, wird er sich in Luft auflösen. Wenn Fotos ausgestauscht wurden, werden dies evtl zu Erpressungsversuchen genutzt. DESHALB:Überweise niemals Geld an Menschen, die du nicht persönlich kennst. Kein Soldatenkonto wird eingefroren und niemand, der finanziell unabhängig ist, wird jemals in einer derart verbissene Situation kommen. Das geht einfach nicht!  Wenn du erpresst wirst, gehe zur Polizei. Du musst dich nicht schämen. Du bist nicht der Betrüger. Du bist das Opfer! Auch wenn kein Geld geflossen ist und keine Erpressung stattfand, solltest du spätestens an dieser Stelle zur Polizei gehen. Auch wenn am Ende vielleicht nicht viel dabei herauskommt, sollten doch solche Fälle meiner Meinung nach gemeldet werden. Zusammenfassend kann man sagen: Sei einfach kritisch. Kein Vier-Sterne-General, kein unglaublich gut gebuchter Ingenieur oder auch durchtrainierter Geschäftsmann mit Jaguar und Rolex wird Frau X anschreiben und sich online in sie verlieben, weil sie auf ihrem Profilbild so schöne Augen hat. Niemand der in Syrien sitzt, muss Geld von Frauen aus dem Internet haben, weil er sonst nicht nach Hause reisen kann, da seine Konten eingefroren sind. Kein US Soldat muss sich um sein Auskommen sorgen. Kein Arzt muss dringend Geld geschickt bekommen, weil er ein neues Gerät kaufen muss, da er sonst seine Praxis schließen muss. Und kein Ingenieur auf einer Bohrinsel darf nur dann zu seinem plötzlich schrecklich erkrankten Kind, wenn du ihm Geld schickst, weil er sich aus seiner Dienstzeit frei kaufen muss. Kein Schauspieler kann nicht an sein Geld, so dass er die Privatschule seines Kindes nicht zahlen kann, so dass es in zwei Tagen einfach auf die Straße gestellt wird. Glaub das nicht. Niemand der einfach nur mit dir quatschen will, fragt dich aus wie ein Polizist. Wer mit dir quatschen will, redet über Gemeinsamkeiten, über Bilder oder über irgendwas, das ihn auf dich aufmerksam gemacht hat. Das gilt für soziale Medien, möglichweise nicht in der Form für Dating-Portale. Niemand der einfach nur ein Gespräch sucht wird sagen: Woher kommst du, wie heißt du, als was arbeitest du und bist du eigentlich verheiratet. Ob man verheiratet ist oder in einer Beziehung lebt, ist auf einem Dating-Portal von Interesse. Aber wieso sollte dich jemand nach deinem Ehestand fragen, wenn er mit dir über Scrapbooking, Nähkurse oder biologische Gärten plaudern will? Ich habe bereits viele Kontakte im Internet geschlossen und nie hat mich jemand gefragt, ob ich verheiratet bin. Das ergibt sich im Laufe der Zeit, wenn man vielleicht auch persönlichere Gespräche führt. Am Anfang ist es völlig irrelevant, wenn man einfach nur gemeinsame Interessen austauschen will. Wenn du nicht weißt ob du betroffen bist, dann vertraue dich jemandem an. Wenn du niemanden hast, dann schreibe gerne mich an. Ich bin keine Beratungsstelle, ich bin nur eine Frau die ein Erlebtes vielleicht aufgrund meiner Recherchen und eigenenn Erfahrungen einordnen kann. Meine Mailadresse ist Cocorona@email.de und wenn du in den Betreff irgendwas von Romance-Scammer schreibst, dann landet das auch nicht im Spam. Wende dich an die Polizei, an eine Beratungsstelle oder an eine andere Vertrauensperson, wenn du verunsichert bist. Aber schicke niemals einem Menschen, dem du nie zuvor begegnet bist, auch nur einen Cent deines hart verdienten Geldes!  Pass auf dich auf. Auf dein Herz und auf dein Geld. Und teile das, damit alle Frauen davon erfahren! Hier noch ein paar hilfreiche Linkshttps://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/ https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/pressemeldungen/digitale-welt/genug-betrug-romance-scamming-der-betrug-mit-der-liebe-40817 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104233/4271530     


Notice: Trying to access array offset on value of type null in /homepages/29/d777934582/htdocs/clickandbuilds/PapierfrdieZukunftunsererKinder/wp-content/plugins/feedzy-rss-feeds/includes/admin/feedzy-wp-widget.php on line 256

Mehr Natur geht nicht

Biologisch. Einfach. Vertrauen

Nachhaltiges Wissen

Wir haben im Vorfeld natürlich auch versucht selbst herauszufinden welche Belastungen mein Strohhalm aus Papier aushält. Was sollte man mit meinem Papierstrohhalm alles machen und was man besser auf jeden Fall lassen sollte und viele weitere Fragen haben wir bereits im Vorfeld für euch heraus gefunden. Mein Papierstrohhalm hält länger als erwartet und sorgt für optimalen Genuss und das auf ganz biologischer Art und Weise. Extrem exakte Kontrollen vor jeder Auslieferung sorgen für ein sicheres Gefühl für jeden Endverbraucher, obgleich jung oder alt

Mein biologisch abbaubarer Strohhalm aus Papier besitzt alle notwendigen Zertifikate, um bedenkenlos weg geworfen zu werden, da er nur aus natürlichen Rohstoffen hergestellt wird. Papier ist der ideale Halm für jedes Fest, Veranstaltungen, besondere Anlässe oder für den alltäglichen Gebrauch. Mit meinem Strohhalm aus Papier lassen sich nicht nur eine viel Zahl von Kalt- und Warmgetränken genießen, zugleich sorgt mein Strohhalm auch dafür das mit jedem benutzen meines Papierstrohhalms der Umwelt ein Stückchen weniger Plastik-Müll zugeführt wird. Gesund und Lecker durch einen Halm aus Papier.


2 Kommentare

Maximilian Meyer · Juni 28, 2020 um 10:05 pm

Danke für den wertvollen Artikel! Prima Tipp.

    Anthony

    Anthony · Juni 29, 2020 um 4:55 pm

    Das freut uns wirklich sehr, dass ihnen der Artikel gefallen hat. Sieh regelmäßig bei uns vorbei und entdecke tolle Updates, sowie atembraubende nachhaltige Produkte in unserem kleinen Store. Beste Grüße Team Mein-Strohhalm.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.